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Strassenkinder in Indien

 

Obdachlosigkeit ist ein weltweit wachsendes Problem, von welchem auch Indien stark betroffen ist. Strassenkinder finden sich fast ausnahmslos in allen Städten. Als Unterkünfte dienen ihnen Verschläge, Röhren, Kanalisationen etc. Sie hausen in unhygienischen, verwahrlosten und ungeschützten Verhältnissen und versuchen sich mit typischen Strassenkinderarbeiten, hauptsächlich dem Sammeln und Verkaufen von Müll, durchzuschlagen. Zudem leiden viele an Unterernährung und Krankheiten oder geraten in die Drogenabhängigkeit. Die Unsicherheit und Unstetigkeit des Lebens auf der Strasse verursachen bei vielen Kindern psychische Erkrankungen, welche nicht selten zu einer seelischen Traumatisierung führen.

 

Die offiziellen Zahlen von UNICEF und der indischen Regierung sprechen von 19 Millionen Strassenkindern im Alter unter 14 Jahren in Indien. Davon lebt ungefähr die Hälfte zusammen mit Familienangehörigen auf der Strasse während die andere Hälfte noch Zuhause oder bei Verwandten schlafen, jedoch auf der Strasse arbeiten.


In Kalkutta zum Beispiel gibt es rund 3000 Slums, etwa drei Millionen Menschen leben auf den Bürgersteigen der Metropole - die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die alleine auf den Strassen von Kalkutta leben, wird auf 100000 geschätzt. Es sind hauptsächlich Kinder von Wanderarbeiterfamilien aus den umliegenden Dörfern. Hinzu kommen die Kinder, die bereits auf den Bürgersteigen Kalkuttas geboren wurden. Viele der Strassenkinder haben den Kontakt zu ihren Familien verloren, sind verwaist, verstossen oder von zu Hause weggelaufen. Die Ursachen sind vielfältig: Elend, Tod oder Krankheit der Eltern sowie Alkoholismus, Gewalt in der Familie oder Scheidungen.Ähnliche Situationen sind in allen Indischen Städten anzutreffen.


Der nachweislich effektivste Weg Armut zu begegnen ist Bildung. Auch wenn die Kinder mit ihren Familien in den Slums und nicht auf der Strasse leben, bleibt ihnen oftmals der Zugang zu Bildung verwehrt. In Indien gibt es kaum die Möglichkeit kostenloser Bildung. Es fallen Kosten für Transport, Schuluniformen, Bücher, Hefte und Stifte an, welche sich Familien am Rande der Armutsgrenze nicht leisten können. Jedes dritte Kind auf der Welt sieht nie ein Klassenzimmer von innen. In Indien haben lediglich 6-8 % der Bevölkerung die Chance, eine schulische Bildung auf Sekundarstufe abzuschleissen. Ohne den Zugang zu Bildung, haben die Betroffenen fast keine Chance, aus dem Teufelskreis der Armut auszubrechen.

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